Besucher in Frankfurt aus aller Welt (Januar 2019)

Positiver Start ins Jahr 2019: 4 Prozent mehr Übernachtungen im Januar

Nach dem Rekordjahr 2018 konnte im Januar 2019 mit insgesamt 837.479 Übernachtungen (+ 4,4 Prozent gegenüber 2018) und 456.376 Übernachtungsgästen (+ 4 Prozent) ebenfalls ein guter Auftakt für das kommende Tourismusjahr erzielt werden. Der Monat war geprägt von einem zufriedenstellenden Messegeschäft mit den Messen Heimtextil und Christmasworld/Paperworld/Creativeworld. Aber auch eine gute Nachfrage im Tagungs- und Geschäftsreisesegment und im Privatreisemarkt trug zu dem positiven Monatsergebnis bei.

Die durchschnittliche Verweildauer stieg leicht auf 1,84 Tage. Die Anzahl der Betten betrug 56.486 (+ 9 Prozent) und erreichte damit einen neuen Höchststand. Die Zahl der Beherbergungsbetriebe stieg von 283 auf 299 an. Die Bettenauslastung sank leicht auf 47,8 Prozent, was einer tatsächlichen Zimmerauslastung von ca. 68 Prozent entsprach.

Der Inlandsmarkt (+ 4,4 Prozent) sowie der Auslandsmarkt (4,4 Prozent) entwickelten sich bei den Übernachtungen gleich stark. Der größte ausländische Quellmarkt USA wies mit 47.764 Übernachtungen (+ 7,7 Prozent) weiter bemerkenswerte Zuwächse auf. Die großen Überseemärkte China (+ 2,9 Prozent) und Japan (+ 1,8 Prozent) wuchsen immer noch, allerdings nicht mehr so sprunghaft wie im Januar 2018. Wichtige Zukunftsmärkte zeigten unterschiedliche Entwicklungen auf: Während die Arabischen Golfstaaten (- 12,8 Prozent) Verluste zeigten, wuchs Indien zeitgleich überdurchschnittlich (+ 16,0 Prozent). Die großen europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich weiterhin stark: Großbritannien (+ 4,1 Prozent), Spanien (13,8 Prozent), Italien (+ 7,9 Prozent) und Polen (+ 13,5 Prozent). Lediglich Frankreich zeigte sich leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. (- 2,1 Prozent). Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 34,3 Prozent), Griechenland (+ 29,8 Prozent), Ungarn (+ 26,4 Prozent) und Ukraine (+ 43,6 Prozent).

© Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Gäste-undÜbernachtungszahlenJanuar2019
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Eintracht gegen den Club aus Nürburg 1:0

Obwohl die Spieler des Clubs alles, ihren Möglichkeiten entsprechend, versuchten reichte es nicht zu einem Punkt für die Franken in Frankfurt. Jovic erzielte mit einem wunderschönen Heber das 1:0 und dabei blieb es auch. Nürnberg hatte einige wenige Chancen zum Ausgleich und die Eintracht vergab diese in Serie zu einem höheren Sieg. Den einen steckte die letzte englische Woche in den Knochen und den anderen der drohende Abstieg. Schade für die Clubberer aber so ist der Fußball nun mal. Zick Zack und rauf und runter. Für beide kommt jetzt eine verdiente Länderspielpause um Säfte im Körper wieder steigen zu lassen. Frankfurt allerdings muß 8 Spieler zu Länderspielen ziehen lassen, der Rest der Mannschaft kann regenerieren.

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Forza – Eintracht Frankfurt – Inter gegen SGE 0:1

Jetzt ist es geschafft. Nach dem 0:0 im Hinspiel in Frankfurt, ist das Viertelfinale in der diesjährigen Europa League eingetütet.

In Frankfurt legten die Adlerträger nach einer mauen ersten Halbzeit, fahrig, unkonzentriert und etwas ängstlich, eine fulminante 2.Hälfte hin und begeisterten ihr Publikum im Stadion und zu Hause an den TV Geräten. Leider nur versäumten es die Frankfurter Cracks ein Tor zu schießen, es gelang ihnen aber auch die Mailänder davon abzuhalten. So ging es dann gestern nach Mailand in den Fußballtempel San Siro im gleichnamigen Stadtteil von Mailand. Das Stadion war bei Weitem nicht ausverkauft und es hätten noch viele Zuschauer und Fans aus Frankfurt dort hinein gepasst.

Die Frankfurter hatten sich vorgenommen seit langer Zeit wieder einmal ein Viertelfinale im europäischen Wettbewerb zu erreichen. Ziel ist das Endspiel in Baku im Juni. Mailand hatte natürlich das gleiche Ziel und nur einer kann so ein Spiel als Sieger beenden.

Diesmal begann die Eintracht konzentriert und voller Wucht und ihr serbischer Star Luka Jovic erzielte bereits in der fünften Minute mit einem herrlichen Heber das 1:0 für seine Mannschaft. Weitere Chancen das Ergebnis zu verbessern boten sich an, wurden aber nicht genutzt. Inter Mailand ist schließlich auch keine Laufkundschaft.

Es wurde eine Fußballkrimi wie man ihn nicht planen kann und das Spiel wogte hin und her von links nach rechts und rechts nach links. Mailand bot eine solide Verteidigungsleistung und die Eintracht konnte das Bollwerk nicht mehr überwinden. Der Torwart von Inter Mailand zeigte eine hervorragende Leistung und einer nach dem anderen Stürmer der Eintracht scheiterte an ihm.

Klasse

In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter wie es in der ersten Hälfte begonnen hatte. Hektisch, spannend und aufregend. Frankfurt war dem zweiten Tor eigentlich immer näher als Mailand dem Ausgleich. Mailand mußte zwei Tore erzielen um weiter zu kommen, der Eintracht würde das 1:0 oder sogar ein 1:1 ausreichen um in das Viertelfinale einzuziehen.

Gacinovic musste ausgewechselt werden und Rode konnte irgendwann nicht weiter. Willems und Stendera kamen und ganz zum Schluß auch noch der Joker Pacienca.

Kurz vor Schluß der Partie hatte Jovic dann noch einmal das 2:0 auf dem Fuß aber der ausgezeichnete Goaly der Mailänder hielt den druckvollen Hammer von Jovic mit einer tollen Parade.

Herzlichen Glückwunsch an diese tolle Mannschaft, das habt ihr Euch mehr als verdient. Adi Hütter saß ja auf der Tribüne und konnte keinen  Einfluß mehr auf das Spiel nehmen. Sein Assistent nahm seinen Platz an der Seitenlinie ein und machte auch einen richtig guten Job. Hütter saß neben Bobic und in der Nähe eines schläfrigen Aufsichtratsvorsitzenden Stübing. Kruse und Bein waren auch in der Nähe.

 

In der zweiten Hälfte geschah dann noch was bei der Eintracht eigentlich immer passieren kann, ein Haufen hirnloser, biergesteuerter Stehendpinkler zündelten mit Bengalos und schossen Raketen ab. Jetzt droht ein Geisterspiel für die Eintracht, beim nächsten Auswärtsspiel in der Europa League. Das Wort Bewährung scheint diesen hirnrissigen Deppen kein Begriff zu sein.

Wie konnten die das zeug nur ins Stadion bringen, das Spiel war doch von den italienischen Behörden als Hochrisikospiel klassifiziert? Die ganze Vereinsspitze der Eintracht trieb sich in dem Stadium herum. Konnten die das nicht verhindern. Hat man die Volldeppen nicht im Vorfeld informiert?

Bengaloterror der Eintracht Fans

Jetzt ist es zu spät und der Ausschluß der Fans droht zu kommen.

Heute um 13 Uhr wird die Auslosung des nächsten Gegners erfolgen und die Eintracht kann sich schon darauf vorbereiten ohne ihre treuen Fans dort aufzutreten.

Schönes Viertelfinale wenn die Fans nicht dabei sein dürfen.

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Es trabt ein Pferd durch die City (Fechenheim)

Fechenheim hat eine Besonderheit die es nicht in jeder Stadt gibt. Das Pferd “Jenny”, ein weißer Araberhengst. Der Besitzer des Pferdes ist Werner Weischedel, der Mann der in Fechenheim für den Feldschutz zuständig ist, er kennt im Mainbogen jedes Tier und jedes Astloch. Zusammen mit seiner Frau päppelt er verletzte Greifvögel auf und sie kümmern sich um allerlei Tiere. Bei Weischedels leben auch viele Hühner, Tauben, Kanarienvögel, Katzen und ein kleiner, alter Rehpinscher der auf den Namen “Chico” hört.

Weischedel läßt sein Perd Jenny jeden Morgen um 8 Uhr aus dem Stall. Dann geht die 22-jährige Araberstute alleine spazieren. Sie trabt durch die Fußgängerzone, knabbert an den Ästen von Bäumen und trabt dann in Richtung zum Mainufer. Ihre Freundin, Schäferhündin Evita begleitet sie ein Stück. Jenny geht dann ca. 8 Stunden in Fechenheim spazieren, bevor sie nachmittags wieder nach Hause läuft.

Jenny allein unterwegs in Fechenheim (Foto dpa)

Jenny begegnet auf ihren täglichen Spaziergang Hunde, Kinder, Spaziergänger, sie ist auch bekannt bei den Fahrern der Straßenbahnlinie und alle nehmen Rücksicht auf sie. An der Koppel trägt Jenny ein Schild mit den Kontaktdaten ihres Besitzers, damit man ihn anrufen kann falls doch wider Erwarten etwas passiert.

Das Pferd fühlt sich wohl und die Bewohner Fechenheims freuen sich wenn sie Jenny begegnen. Die Polizei hat auch keine Probleme mit der ungewöhnlichen Spaziergängerin.

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Eintracht Frankfurt vs. TSG Hoffenheim 3:2

 

 

Weiter so!

Ein langweilige Überschrift über diesem Artikel für ein aufregendes und hin und her tobendes Fußballspiel im Waldstadion. Man könnte es auch überschreiben: “Ein Büffel wird geboren”.

Aber erst einmal langsam und immer der Reihe nach. Ein total vogelwildes und verrücktes Spiel in Frankfurt.

In der 20. Minute ist es endlich soweit. 1:0 für Frankfurt. Kostic schießt einen scharfen Freistoss und trifft Rebic direkt auf die Stirn. Absicht oder nicht. Rebic lenkt den Ball mit der Stirn gegen den Lauf von Torwart Baumann in das Tor. Ante Rebic flippt fast aus vor Freude über sein Kopfballtor. Rebic humpelt über den Platz und Jovic macht sich vorsorglich warm.

Frankfurt läßt in dieser Phase zu viele Chancen liegen. Das könnte sich rächen. Die Hoffenheimer spielen natürlich viel stärker als Hannover in der vergangenen Woche.

In der 43. Minute geschieht was sich schon andeutete. Joelinton stochert den Ball zum 1:1 ins Tor, nachdem Szalai Trapp mit einem Hackentrick alt aussehen ließ. Das Spiel geht unentschieden in die Pause nachdem Frankfurt zu viele Chancen nicht verwertete und Hoffenheim durch Leichtsinn den Ausgleich schenkte.

In der zweiten Hälfte spielt Hoffenheim erstmal dominanter als die Eintracht und, die muß damit rechnen ins Hintertreffen zu geraten. Szalai hämmert den Ball zwischenzeitlich an die Latte und es ist eine Frage der Zeit bis Hoffenheim in Führung geht.

In der 60. Minute vernascht Berfodil den Frankfurter Toure und versenkt den Ball in die linke Ecke, unter Trapp hindurch. Der hätte den Ball eigentlich halten können aber nur hätte.

Hoffenheim sieht jetzt aus wie der Sieger, Frankfurt rennt gegen den Gegner an. In der 65. Minute muß Adams wegen gelb/roter Karte raus. Hoffenheim muss jetzt mit einem Mann weniger auskommen.

Die Eintracht versucht alles aber das Runde will nicht in das Eckige. Chancen gibt es auf beiden Seiten. In der 84. Minute, kurz vor Ende der regulären Zeit hämmert Hasebe den Ball auf das Hoffenheimer Tor, Baumann hält schon wieder.

Kurz vorher geht Rode raus und Paciencia, der junge Mann aus Portugal kommt rein.

Sebastien Haller

In der letzten Minute köpft Haller den Ball zum 2:2 Ausgleich an Baumann vorbei ins Tor. Haller erzielt mit seinem 12. Bundesliga Tor, in dieser Saison, den wichtigen Treffer. Hoffenheit ist jetzt von der Rolle und die Eintracht versucht in den letzten Minuten noch den Siegtreffer zu erzielen. Man kann sehen, da geht noch was. Die Zauschauer toben und peitschen die Eintracht nach vorne.

In der sechsten Minute der Verlängerung klappt das dann doch noch. Paciencia nimmt einen Ball von Haller auf und köpft in das kurze Ecke. 3:2 und ein neuer Bulle wurde geboren.

Goncalo Paciencia,24, Jungbulle

Die Büffelherde hat einen neuen Jungbüffel produziert, Goncalo Paciencia, der 24. jährige Portugiese macht den Sack zu und erzielt den Siegtreffer. Das Stadion bebt und die Fans sind von der Rolle. Man hatte zwar gehofft zu gewinnen aber die stark gebeutelten Hoffenheimer spielten saustark und konnten nur mit geballter Büffelkraft gezähmt werden.

Haller als absoluter Leader im Sturm, Jojic, Rebic, Kostic und jetzt auch noch Pacienca. Eine starke Herde, auf Angriff gebürstet. Eigentlich war ich im Zweifel was das Weiterkommen gegen Inter betrifft. Nach diesem Spiel denke ich können wir alle in Frankfurt auf das Viertelfinale hoffen.

Die beiden Trainer produzierten sich auf total gegensätzliche Art und Weise. Jugendliche Arroganz und Überheblichkeit auf der einen Seite und sachliche, freundliche Erfahrung und Eloquenz auf der anderen Seite. Nagelsmann legte sich nach dem Abpfiff noch mit Hasebe an weil der ich über einen schaupielernden Hoffenheimer Protagonisten beim Schiedsrichter beschwert hatte. Der Krampf des Schauspielers kostete Hoffenheim noch ein Paar Punkte da die Nachspielzeit natürlich den Boden für den Frankfurter Sieg legte.

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Hannover 96 bleibt Kanonenfutter – H 96 : SGE 0 : 3

 

Es kam wie es kommen mußte und eigentlich jeder am Sonntag erwartete. Die Fans der Eintracht, der Tross und die Experten bei Sky.

Frankfurt schlägt Hannover 96 und beendet seine ungewollte Remis – Serie der letzten Wochen. Zwar handelte es sich um respektable und gestandene Gegner, Werden Bremen, Leipzig, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, aber es gibt halt nur 1 Punkt bei Unentschieden und die Mannschaft klebt im gleichen Tabellenbereich. Gleichzeitig rücken von hinten Mannschaften nach wie Leverkusen, Bremen oder Hoffenheim und Berlin. Die ganz vorne hauen noch mehr ab.

Gestern dann war es wieder soweit, die Eintracht erzielt 3 Treffer und rückt wieder einen Platz nach oben. Gleichzeitig kommen diesmal andere nicht von der Stelle. Es wird also wieder etwas enger da oben.

Jovic hatte gleich zu Anfang eine riesige Chance zum 1:0 nach einem Abspielfehler der Hannoveraner. Aber, er vergibt frei stehend vor Torwart Esser, bei dem arroganten Versuch eines Hebers über den Torwart. Hätte, hätte Fahrradkette. Es bleib beim 0:0 und als Zuschauer wußte man nicht, fangen sich die Norddeutschen oder fangt sich die Eintracht, nach einem wohl sehr anstrengenden Spiel am vergangenen Donnerstag gegen Schachtar Donezk.

Letzteres war der Fall. Rebic macht das erste Tor, Jovic das Zweite und Kostic belohnt sich ganz zum Schluß noch mit dem 3:0. Kostic hatte das längst verdient, als unermüdlicher Wasserträger und Flankengeber.

Sebastien Haller ging diesmal leer aus. Das konnte man seinem Gesicht ansehen, als er kurz vor Schluß der Partie ausgewechselt wurde und Paciencia sein Debüt geben durfte.

Die Arroganz des einen oder anderen Frankfurter Spielers verhinderten einen glanzvollen Sieg in Hannover, stattdessen mußte sich die Eintracht schon mühen mit dem Underdog fertig zu werden. Das gelang zwar und der Sieg war auch in dieser Höhe verdient, aber es hätte auch glatter und eleganter geschehen können. So mußte man sich über Gebühr anstrengen und noch mehr Körner auf dem Platz lassen.

Es bietet sich an, daß viele der Spieler bereits im Geist gegen Inter Mailand auf dem Platz standen. Da reicht allerdings die in Hannover gezeigte Leistung nicht aus. Hier kommt ein europäischer Platzhirsch und dem gilt es von vornherein die Geweihstangen zu kürzen, wenn man nicht im Achtelfinale ausscheiden will.

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Der Frühling steht vor der Tür

Kommende Woche, man höre und staune es ist noch Februar, wird die Tagestemperatur um die 16 Grad Celsius liegen. Enorm und mild genug sich einmal eine Stunde ins Freie zu setzen. Nach Regen sieht es nicht aus.

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Schachtjor Donezk und Mönchengladbach in Frankfurt

Schachtjor Donezk

 

 

 

Gestern abend war es soweit. Abschluß der englischen Woche von Eintracht Frankfurt. Rückspiel in Frankfurt gegen Schachtjor Donezk, den Ukrainischen Meister oder die verkappte Brasilianische Nationalmannschaft.

Um es vorweg zu nehmen, das Spiel endete 4:1 für die Eintracht. Aber immer der Reihe nach, in dieser Nachlese einer ganzen Woche von Einem der auszog um Europa auf zu mischen und um seinen Fans ein Spektakel zu bieten.

Der erste Akt

Am vergangenen Donnerstag flog die Eintracht nach Charkiw in der Ukraine, in Donezk kann man nicht spielen, dort ist der Krieg gegen die Russen zu nahe. Die Frankfurter tauchten ein in die Kälte, obwohl man dieser gerade in Deutschland entkommen war. Ein langer Flug, minus 8 Grad und eine Mannschaft vieler Brasilianer, mit viel Geld in die Kälte gelockt, viel Ungemach der dort auf die SGE und ihre Büffel wartete. Donezk hat einen ausgezeichneten Ruf unter Fußballern und wird wegen seiner tollen Spieler gerühmt. Taison ist einer von denen, ein Mann der Tore am Fließband produziert.

Aber erst einmal ging Frankfurt mit 1:0 in Führung und konnte sogar durch einen Elfmeter auf 2:0 vorlegen.

Donezk verlor einen Spieler mit einer gelb/roten Karte und alles sprach dafür, daß die Frankfurter den Sack in der zweiten Hälfte zumachen würden. Aber so einfach geht es halt doch nicht gegen einen solchen Gegner, dessen Trainer sammelte vor Jahren bereits Erfahrung darin Eintracht Frankfurt aus dem Europa Cup zu werfen, als Trainer von Porto. Man hatte 2:2 in Porto gespielt und die Eintracht kam nicht über ein 3:3 in Frankfurt hinaus. Damit war es aus und die Frankfurter raus. Das sollte dieses Mal nicht passieren.

Frankfurt wehrte sich entsprechend aber es gelang kein drittes Tor. Stattdessen überlistete Donezk Trapp mit einem haltbaren Schuß und es stand 2:1

Am Ende ging das Spiel 2:2 zu Ende, Frankfurt hatte zwar 2 Auswärtstore erzielt aber man mußte nun das Heimspiel gewinnen oder mit 0:0 oder 1:1 remisieren.

Der zweite Akt folgte dann am Sonntag, zu Hause gegen Mönchengladbach. Einem Gegner den man sich gerne zurecht legte, der aber momentan in der Tabelle sicher vor der Eintracht plaziert ist. Ein weiteres spannendes Spiel stand an und das Waldstadion war brechend gefüllt.

Das Spiel wogte hin und her aber es wollte kein Tor fallen. Man spürte der Eintracht die lange Reise in die Ukraine an und außerdem hatte das Spiel die Eintrachtler arg ausgelaugt. Rode fehlte verletzt, Abraham war verletzt und Gelson Fernandez ebenfalls. Ein tiefes Loch in der Schaltzentrale und Frankfurt hatte deshalb viel Mühe die früheren Fohlen einzufangen. Denen gelang allerdings auch nicht viel und deshalb ging das belebte und wichtige Spiel 1:1 unentschieden aus. Die Büffel lahmten, Haller saß auf der Bank und es fand sich auch sonst keiner der den Ball nochmals einlochen würde.

Die Adler rutschten in der Tabelle ab und es blieb nur noch sich auf das Rückspiel gegen Donezk, gestern in Frankfurt vorzubereiten. Abraham und Rode waren wieder dabei, Haller durfte wieder ran und Rebic saß auf der Bank.

Der dritte Akt

Nach den häßlichen Szenen vor dem Spiel, auf den Rängen, zwischen der Polizei und radikalen Fans, fällt bereits in der 23. Minute das 1:0 für die Adler durch Jovic. Der Büffel nimmt einen Querpass von Kostic direkt und verwandelt so zum 1:0

In der 27. Minute erzielt Haller dann mit einem Handelfmeter das 2:0. Eiskalt schiebt der Franzose den Ball über die Linie und läßt sich vom Keeper der Ukrainer nicht beeindrucken.

In der 36. Minute wäre Taison fast zum Tor gekommen aber die Abseitsfalle der Eintracht schnappte gerade noch zu.

Frankfurt bringe die 1. Hälfte des Spiels souverän zu Ende und läßt Donezk wenig Raum sich zu entfalten. Beinahe hätte Haller sogar das 3:0 erzielt, wurde aber an der Strafraumgrenze gelegt.

Auch in die 2. Hälfte geht Frankfurt überlegen und hält sich Schachtjor vom Hals. Aber man muß schon vorsichtig sein zu früh zu jubeln. Morales erzielt das 2:1 in dem er Trapp tunnelt und alt aussehen läßt. Jetzt drehen die Ukrainer auf und versuchen den Ausgleich zu erzielen. Vergebene Liebesmüh. Die Eintracht wehrt alle Versuche ab, obwohl 2 Schüsse an der Latte der Frankfurter landen. Glück muß halt auch sein.

Adi Hütter wechselt Rode und Jovic aus. Es kommt Rebic und Willems. In der 80. Minute fiel endlich die Vorentscheidung für die Eintracht.

Sebastien Haller

Bei einem Konter der Frankfurter sieht Kostic den gut postierten Haller und der packt den Übersteiger aus und tunnelt den Schlußmann von Donezk zum 3:1. Ein wirklich toller und sehenswerter Treffer von Sebastien Haller, seinen 2. in diesem Spiel.

In der 88. Minute dann schlägt Rebic zu und erzielt das 4:1 für die Eintracht. Das Stadion steht Kopf. Die Eintracht steht im Achtelfinale.

Ein tolles Spiel, eine gute bis sehr gute Woche. Zwar mit 2 Dellen, sprich Unentschieden, aber es hätte bei diesen Gegnern schlimmer kommen können.

Jetzt geht es übermorgen nach Hannover und die Eintracht muß beweisen, daß sie auch mit einem Abstiegskandidaten im Bundesligaalltag zurecht kommen kann.

Weiter so!

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Rhein Main Airport – Mit dem Flugtaxi zum Jumbo

Warten auf Passagiere – Taxi-Drohne vor dem Terminal Rhein Main (Bild: Volocopter-Fraport)

Die neue Kooperation zwischen dem Hersteller Volocopter und der Fraport AG in Frankfurt verspricht sich in wenigen Jahre der führende Airport in Europa zu sein, welcher nicht nur Taxi und Bahnanschluß,  für an und abfliegende Passagiere bietet, sondern auch Flugtaxiverbindungen in die City, zum Beispiel dem Hauptbahnhof oder der Messe.

“Wir wollen als erster Flughafen Europas das Potential des elektrischen Flugtaxis gemeinsam mit dem Pionier Volocopter erschließen”, kündigte Fraport Vorstand Anke Giesen am Dienstag an. Das Bruchsaler Unternehmen geht davon aus, daß dies schon in wenigen Jahren Wirklichkeit werden wird. Ohne Pilot mit einem Flugobjekt zum Flughafen zu kommen soll schon in fünf bis 10 Jahren Wirklichkeit werden und im Regelbetrieb zwischen Frankfurt und Rhein Main pendeln.

“Flugtaxis können den städtischen Verkehr entlasten und den öffentlichen Personennahverkehr ergänzen”, sagte die Sprecherin von Fraport. Es gilt allerdings noch viele Fragen zu beantworten, bevor das erste Flugtaxi Richtung Flughafen startet. Nicht nur rechtliche Fragen sondern auch technische und soziale Probleme müssen vorher gelöst sein. Man denke an die Proteste und Blockaden der vierrädrigen Kollegen auf der Straße. Natürlich muß auch geklärt sein wie man solche Drohnen in das Flugsicherheitssystem rund um den Flughafen einbindet.

In Deutschland sind momentan bereits etwa 474 000 Drohnen in privater Hand, mehr oder weniger im Hobbybereich. Fachleute rechnen damit, daß sich diese Zahl bis 2030 versechsfachen wird. Allerdings hauptsächlich im kommerziellen Bereich da der private Sektor schon gesättigt erscheint.

Volocopter – Autonoms Flugtaxi
Foto: Fraport/Volocopter

 

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Die Eintracht – der Kader

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